Geertje Foth


Atelier für Konservierung und Restaurierung

Leinwandverletzungen

Häufig kommt es auf Transporten, bei Auf- und Abhängungen o.ä. zu Leinwandverletzungen in Form von Durchstoßungen und Rissen.

Um diese Schäden zu beheben, wird die Leinwand von hinten behandelt.
Die Fadenenden der Kett- und Schußfäden werden so miteinander verklebt, dass der Eingriff nach Möglichkeit nicht erkennbar ist. Alternativ werden feine Fadenbrücken aufgesetzt, oder der Riss wird mit chirurgischen Nadeln und Fäden vernäht.

Schadhafte und geschwächte Spannkanten müssen verstärkt werden, damit das Gemälde zum Beispiel nachgespannt werden kann und damit der historische Bestand hierbei nicht gefährdet wird. Hierzu werden feine Leinwandstreifen von hinten zur Verstärkung oder Verbreiterung auf die schadhaften Spannkanten aufgesetzt.  (Randanstückung/Randdoublierung)

 

Details zu konservatorischen/restauratorischen Maßnahmen an Gemälden finden Sie hier: Leistungen/Gemälde

Geertje Foth • gepr. Restauratorin VDR
Beerenweg 6-8 • 22761 Hamburg •

fon: +49 (0)40-898938 • mob: +49 (0)172 4020764 •